Als in einem Londoner Bus zufällig ein Kroate und ein Serbe aus demselben bosnischen Dorf aufeinandertreffen, geht der Kampf der einstigen erbitterten Kriegsgegner auf neutralem Terrain weiter. Die Schlägerei endet auch nicht, als beide aus dem Bus geworfen werden. Sogar im Krankenhaus wird sich noch geprügelt. Der nicht enden wollende Konflikt überträgt sich auch auf mehrere englische Familien, die mit jugoslawischen Flüchtlingen zu tun haben...

Mit dem Titel hat dieser Film absolut nichts zu tun, denn wirklich schön ist hier keiner. Das Debüt des in England lebenden Bosniers Jasmin Dizdar versucht sich vor dem Hintergrund des Balkankrieges als realistische Alltagsbeschreibung zwischen Komik und Dramatik. Dabei schafft es der Filmemacher aber kaum, dass man sich für seine Figuren interessiert. Dass die Bilder von Barry Ayckroyd eingefangen wurden, merkt man hier durchaus, denn Vieles erinnert an die Filme von Ken Loach, die Ayckroyd ebenfalls fotografiert hat.