Der 16-jährige Guei kommt mit großen Erwartungen nach Beijing. Er bekommt prompt eine viel versprechende Anstellung als Fahrradkurier. Doch schon bald folgt die Ernüchterung. Denn ihm wird das neue, wunderbare Rad gestohlen und Guei entlassen. Doch er trifft mit seinem Chef eine Vereinbarung: Kann er das Rad wieder finden, wird er wieder eingestellt. Guei beginnt mit einer verzweifelten Suche ...

Diese kleine, aber nur allzu menschliche Geschichte aus China wurde 2001 in Berlin mit dem Silbernen Bären ausgezeichnet. Hier ist das Fahrrad, Hauptgefährt der Chinesen, zweifelsohne ein Symbol, mit dem das Leben steht und fällt. Cineasten fällt in diesem Zusammenhang natürlich sofort Vittorio De Sicas Drama "Fahrraddiebe" ein. Dank einer nachvollziehbaren Story, guter Darsteller und einer wunderbaren Erzählstruktur ist dies kurzweilige Unterhaltung.