Verwirrende Verfilmung von Eva Hellers Bestseller-Roman. Mehrere Frauen und Männer haben sich, haben sich dann plötzlich nicht mehr, weil sie wen anderen haben und wollen anschließend denjenigen zurück, den sie am Anfang gar nicht mehr haben wollten. Oder so ähnlich...

Seit etwas mehr als zehn Jahren machen sich Deutschlands Vorzeige-Frauen auf - ja, ja, jene, die Karriere und Haushalt immer so perfekt unter einen Hut bringen können und dies in jeder Talkshow auch allen unbeirrbar erzählen - ihre gedanklichen Wechseljahre auf geduldigem Papier für die Nachwelt festzuhalten. Manchmal geht's gut, viel öfter jedoch geht es schief. Doch wie's der Teufel so will, werden jene Ergüsse auch noch gelesen. Millionenfach. Autorinnen wie Hera Lind oder Eva Heller verbrechen, was - sonst renommierte - Regisseure wie Xaver Schwarzenberger ("Lamorte", "Tafelspitz") dann in laufende Filmmeter umsetzen. Der bildgewaltige Kameramann, der Rainer Werner Fassbinders Kultfilme so schön ins richtige Licht rücken konnte, war mit der trivialen Vorlage scheinbar unterfordert... - wollen wir ihm mal zugute halten.