Als fünf Bankräuber vor der Polizei fliehen müssen, suchen sie Unterschlupf in einem Waldhotel. Doch hier geraten sie durch ein Zeitfenster in der Vergangenheit – geradewegs in den Händen von Béla Kiss, jenem ungarischen Serienmörder, der mindestens 23 junge Frauen bestialisch getötet haben soll. Für die Bankräuber sind die Polizisten fortan das kleinere Übel ...

Tatsächlich hat der Mörder Béla Kiss Anfang des 20. Jahrhunderts blutige Geschichte geschrieben. Seine Opfer lagerte er in Fässer, angefüllt mit Alkohol. Gefasst wurde er nicht, da er vom Kriegseinsatz 1916 nie zurückkam. So rankten sich um seinen Verbleib die unterschiedlichsten Gruselgeschichten, denn gefallen war er offenbar nicht. Regiedebütant Lucien Förstner fabrizierte nun seine eigene Theorie, in der Kiss samt Nachfahren noch immer sein blutiges Unwesen treibt. Das ist derart hanebüchen und abstrus konstruiert, schlecht inszeniert und miserabel gespielt, dass man ebenso wie die ahnungslosen Bankräuber schleunigst das Weite suchen möchte. Der krude Mix aus angeblich bislang verschollenem Original-Material und sich aneinander reihenden Folterszenen in Slasher-Manier sind in der Tat zum Fürchten, so schlecht sind sie!



Foto: drei-freunde