Eine Polizeidienststelle in Berlin, zwischen Kriminalität und milder Justiz, mittendrin im harten, schnellen, multikulturellem Kreislauf der Millionenstadt. Jede Minute ein Überfall, ein Drogendelikt, eine Schlägerei - jede Minute ein neuer Einsatz. Ihr Arbeitsplatz: Die Straße. Ihre einzige Chance: Zusammenhalt, denn es kommt schnell hart auf hart. Razzien, Routineüberprüfungen, Ringfahndungen. Dabei werden die Kollegen nicht nur angefeindet, sondern verbrennen sich auch schnell die Finger. Gibt es Zoff, baden sie es immer selber aus. Ihre Kompetenzen sind sehr eng gesteckt. Sie dürfen wenig, müssen alles tun: Jeder Einsatz kann auch den Einsatz ihres Lebens bedeuten.

"Berlin - Abschnitt 40" erzählt von Männern und Frauen, die im täglichen Kampf gegen die Kriminalität an vorderster Front stehen: den Streifenpolizisten. Ohnmächtig im Abseits, geschmäht von der Gesellschaft, von den Behörden allein gelassen, verspottet von den Kriminellen. Ihr Job: undankbar. Udo Witte ("Die Versuchung - Der Priester und das Mädchen") setzte dies routiniert in Szene, wobei er drei ineinander verwobene Geschichten erzählt.