"Berlin-Neukölln" zeigt den als sozialen Brennpunkt bekannten Bezirk aus einer anderen Perspektive. Nicht das Klischee von Kriminalität und Gewalt steht im Mittelpunkt, sondern die vielschichtigen Erinnerungen der Neuköllner und die soziale Sphäre nachbarschaftlichen Lebens im Kiez. Mit 300000 Einwohnern ist der Berliner Stadtteil Neukölln nicht nur eine der größten "Städte" Deutschlands, er ist auch das größte Arbeits- und Sozialamt der Republik. Außer der deutschen Stamm-Bevölkerung des traditionellen Arbeiterbezirks gibt es einen hohen Anteil ausländischer Bewohner. Neukölln gilt als Problembezirk und daher als wenig lebenswert. Die Bewohner Neuköllns, die Bernhard Sallmann begleitet hat, leben dennoch gerne hier.