Lukas Berlinger, ein Individualist und Erfinder, stammt aus einer wohlhabenden Unternehmer-Familie. Im Dritten Reich weigert er sich, der Forderung des Nazis Roeder - einst ein Jugendfreund - nachzukommen, seine Erfindungen in den Dienst der Volksgemeinschaft zu stellen. Daraufhin wird Berlingers Frau verhaftet. Als diese Selbstmord begeht, flieht Berlinger nach Südamerika und Schweden und macht dort ein Vermögen. In den 70er Jahren kehrt er nach Deutschland zurück. Roeder, inzwischen Senator und Bauspekulant, wickelt gerade ein Millionengeschäft ab. Dafür braucht er das Grundstück, auf dem die alte Chemiefabrik der Berlingers steht. Berlinger weigert sich, zu verkaufen. Schließlich gelingt es ihm, Roeder in den Ruin zu treiben...

Gemeinsam mit Alf Brustellin gelang Bernhard Sinkel ("Väter und Söhne") das bemerkenswerte Porträt eines kauzigen Einzelgängers, der zeitlebens gegen Unvernunft, Streber- und Mitläufertum Widerstand leistete. Ko-Regisseur Alf Brustellin war seinerzeit der Lebenspartner von Hauptdarstellerin Hannelore Elsner - bis er 1981 tödlich verunglückte.