Die Vereinigten Staaten in den Dreißigerjahren: Es ist das Jahrzehnt der Gangster, und auch Wilma McClutchie rutscht in eine illegale Karriere, als der so skrupellose wie reiche Bankier und Politiker Morgan Crawford ihren Mann ermorden lässt und sie und ihre zwei Töchter, Billie Jean und Polly, von ihrem Land vertreibt. Sie führt fortan das Leben eines Outlaws und schlägt sich zusammen mit ihren Teenager-Töchtern mit Banküberfällen durch. Innerhalb kürzester Zeit ist sie an der Spitze der meistgesuchten Kriminellen des FBI - eine Tatsache, die sie auch für den sensationslüsternen Reporter Daryl Pearson höchst interessant macht. Um ihren Feind, den eiskalten Gouverneurs-Anwärter Crawford, dort zu treffen, wo es ihn am meisten schmerzt, entführt sie seinen Sohn Jordan. Jordan fühlt sich in der "Gewalt" der drei netten und schönen Damen allerdings keineswegs unwohl. Das Leben als Ausgestoßener und die Töchter gefallen ihm immer besser, während es den eifrigen Reporter Pearson immer mehr zur "Big Bad Mama" hinzieht.

"Big Bad Mama II" ist mehr ein Remake als eine Fortsetzung von "Big Bad Mama", in dem Angie Dickinson bereits 12 Jahre zuvor dieselbe Rolle spielte. In beiden Fällen hieß der Produzent Roger Corman, und dieser Mann ist mit seinen unzähligen Western, Sci-Fi- und Horror-Klassikern längst eine Legende des Kinos. Angie Dickinson spielte vom Western-Klassiker "Rio Bravo" (1959) über Brian De Palmas "Dressed to Kill" (1980) bis zu "Even Cowgirls Get The Blues" (1992) mit Uma Thurman, John Hurt und eine riesige Bandbreite an Charakteren.