Nordamerika um 1630: Französische Jesuiten betreiben die Missionierung der Indianer. Ein Mönch und ein Priesterschüler werden mit einer Gruppe Huronen per Kanu 1500 Meilen in die Wildnis geschickt, um eine Missionsstation zu verstärken. Die Gruppe wird von Irokesen überfallen und gefoltert; es überleben nur die beiden Weißen und eine Indianerin. Ihnen gelingt die Flucht...

Erfolgsregisseur Bruce Beresford ("Miss Daisy und ihr Chauffeur") inszenierte den ungewöhnlichen Indianerfilm über den Zusammenprall zweier fremder Kulturen. Doch außer beeindruckenden Landschaftsaufnahmen und einigen gelungenen Schnittsequenzen bietet der Film - wie auch die Buchvorlage von Brian Moore - eine eher dürftige Dramaturgie. Sehenswert sind etwa die Parallelmontage der Missionarsausrüstung und der Häuptlingskleidung, oder der Vergleich von Wald und Kirche. Darüber hinaus werden die Auseinandersetzungen mit dem Katholizismus als Religion und Missionierungs- bzw. Machtinstrument sowie der indianischen Philosophie und Lebensweise im Keim erstickt. Fazit: schöne Bilder, aber kaum Spannung.