Weiße Teenies pimpern im Park mit schwarzen Rappern. Die Dokumentarfilmerin Sam schließt sich gemeinsam mit ihrem schwulen Mann einigen Highschoolkids an, die sich trotz ihrer weißen Haut der schwarzen HipHop-Kultur zugehörig fühlen. Ein Rapper lebt seine Songs und bewegt sich in der Gangsterszene. Er befürchtet sogar von seinem Jugendfreund in den Knast gebracht zu werden. Denn der Kumpel wird von einem miesen Cop erpresst...

Was James Toback ("Finger - Zärtlich und brutal") hier fabriziert hat, ist in der tat schwarz und weiß. Ein Klischee folgt dem nächsten, nichts ist spannend und selbst einige imposante Starauftritte nerven eher als das sie begeistern. So ist dieses Porträt einer fragwürdigen Jugendkultur weder satirisch noch spannend: die meist improvisierten Dialogen sind einfach nur langweilig. Hinzu kommt, dass die Rapsongs auch noch in schäbiges Deutsch übersetzt wurden. Ein Ärgernis!