Emma ist eine hinreißend attraktive Frau Ende 20 und von Geburt an blind. Sie arbeitet als Koordinatorin bei einer "Telefon der Hoffnung" genannten Beratungseinrichtung und lebt zusammen mit ihrem Hund Rosca in einer kleinen Wohnung. Ihre einzige richtige Freundin ist Angela, ihre Nachbarin, die gerade kurz vor der Entbindung steht. Angelas Bruder Diego ist gerade bei ihr eingezogen und hat von Anfang an ein Auge auf die schöne Emma geworfen. Die jedoch ist stolz auf ihre Unabhängigkeit und überzeugt davon, dass sie jeden durchschaut, auch sich selbst. Dennoch fühlt sie sich unglücklich und glaubt, dass ihr nur ein eigenes Kind Erfüllung und einen Lebenssinn geben kann. Nachdem sie mehrere erfolglose Versuche unternimmt, von ihrem Freund Jorge schwanger zu werden, trennt sie sich kurzerhand von ihm. Nun macht sie sich auf die Suche nach einem Samenspender für ihr künftiges Kind ...

Der spanische Regisseur Roberto Pérez Toledo inszenierte diesen auf Filmfestivals vielfach prämierten Mix aus Liebesgeplänkel und Drama nach einem Drehbuch, das er zusammen mit Peter Andermatt verfasste. In der Hauptrolle der blinden Emma überzeugt die aus Madrid stammende Darstellerin Verónica Echegui ("The Cold Light of Day"), die realisieren muss, dass Anspruch und Wirklichkeit oftmals sehr weit auseinanderliegen und sie nicht nur optisch blind gewesen ist.

Foto: arte F