Blochs Lebensgefährtin Clara gibt man wieder den Ton an: Maximilian soll sich um den ehemaligen Afghanistan-Soldaten Frank Rode kümmern. Denn dieser steht jeden Abend im Garten von Claras Freundin Nele Seifert, um ihr und ihrem Sohn Schutz zu bieten. Doch Nele und Sohn Paul werden durch die Auftritte des traumatisierten Heimkehrers eher verschreckt und ängstlich. Doch Bloch hat eine Erklärung für dieses Beschützersyndrom: Neles Ehemann, ein Kamerad von Frank, wurde bei einem Einsatz aus dem Hinterhalt erschossen. Deshalb will Frank nun den Rest der Familie schützen. Doch darunter leidet zunehmend auch dessen eigene Frau Judith und ihre gemeinsame Tochter Tina ...

Der deutsch-türkische Regisseur Züli Aladag ("Elefantenherz"), der 2005 mit seinem preisgekrönten Kriminalfilm "Wut" für kontroverse Diskussionen sorgte, inszenierte diese packende wie hervorragend besetzte und gespielte Folge um den Psychologen Bloch, der diesmal nicht nur unter einem Burnout-Syndrom leidet, sondern es auch mit einer gefährlichen posttraumatischen Störung nach einem Kampf-Einsatz zu tun bekommt. Das schlüssige Drehbuch lieferte "Bloch"-Spezialist Marco Wiersch ("Bloch - Bauchgefühl", "Bloch - Der Kinderfreund","Bloch - Der Mann im Smoking").

Foto: WDR/Frank Dicks