Helen Faraday hat ein Problem: Da ihr Mann Edward schwer krank ist, lässt sie sich - irgendwie muss ihre Familie ja ernährt werden - von einem reichen Lebemann aushalten. Als Edward wieder gesund wird und von dem wohlkalkulierten Seitensprung Helens erfährt, verstösst er sie. Um ihr Kind versorgen zu können, muss Helen kurzzeitig als Prostituierte arbeiten, findet dann aber eine Anstellung in ihrem alten Job als Tänzerin...

Die schimmernde göttliche Schönheit der "blonden Venus" zu manifestieren, ist die Motivation für dieses brillant inszenierte und gespielte Melodram, das unter größten Auseinandersetzungen zwischen Star und Regisseur, zwischen Regisseur und Studio zustande kam. Die "blonde Venus" ist das absolute Zentrum des Films, ob sie sich als einfache Hausfrau, als rührende Mutter, als Welt- und Halbweltdame oder als Flittchen präsentiert.