Eine blaue Leinwand über die ab und an Schatten huschen. Ansonsten: eine Stimme aus dem Off, die über die eigene Aids-Erkrankung reflektiert und damit auch zwangsläufig auf das Sterben zu sprechen kommt. Das war's.

Das letzte Werk des verstorbenen Avantgardefilmers Derek Jarman ist eine reine Selbstreflexion. Wenn man weiß, dass der Regisseur infolge seiner Aids-Erkrankung allmählich erblindete, versteht man vielleicht das blaue Bild. Doch das Ganze ist dermaßen ermüdend und somit nur für absolute Jarman-Fans erträglich.

Foto: Salzgeber