Tabakhändler Auggie Wren, der seit 20 Jahren an einer Straßenecke in Brooklyn Zigarren, Zigaretten und Zeitschriften verkauft und zur Seele des Stadtviertels geworden ist, droht seinen Job zu verlieren, weil der Geschäftsbesitzer an einen Reformkostladen verkaufen will. Als der Besitzer in einem Zwiegespräch mit dem Geist eines verstorbenen Baseballspielers eines Besseren belehrt wird, bleibt der Tabakladen als multikultureller Treffpunkt für Paradiesvögel aller Art erhalten.

Im Prinzip ist dies eine kunstvolle Weiterentwicklung des Erzählfadens von "Smoke - Raucher unter sich" (1995): Der bereits bekannte Zigarettenladen wird auch hier von liebenswert-skurrilen Typen betreten. Das Ganze entpuppt sich als eine Aneinanderreihung angenehmer Erzählungen mit einigen überraschenden Auftritten namhafter Stars. Nach Beendigung der Dreharbeiten zu "Smoke" entschieden Wayne Wang und Paul Auster, auf die Schnelle noch einen zweiten Film in der gleichen Umgebung und mit bekannten und neuen Figuren zu drehen. So entstand in nur einer Woche dieser verspielte Nachfolger, der den Schauspielern viel Freiraum für eigene - teilweise auch selbst entworfene - Improvisationen lässt. Interessant: "Blue in the Face" entstand zum großen Teil aus Material, dass für "Smoke" nicht verwendet wurde.