Auf einer Klimaforschungsstation in den Alpen geraten Wissenschaftler ins Staunen als aus dem nahe gelegenen schmelzenden Gletscher eine rote Flüssigkeit austritt. Schnell erweist sich das Gletscherblut als ganz besonderer Saft - mit ungeahnten genetischen Auswirkungen auf die örtliche Tierwelt. Es bleibt an Janek, dem Techniker, sich und die Station gegen eine wachsende Fülle von Monster zu verteidigen ...

2010 überzeugte der österreichische Regisseur Marvin Kren mit seiner Low-Budget-Produktion "Rammbock". Der kleine, aber feine Horrorfilm entstand seinerzeit nach dem Drehbuch von Benjamin Hessler ("Das Millionen Rennen"), der mit Kren auch die Vorlage zu diesem Monster-Spektakel verfasste. Mit Anleihen an thematisch ähnlich gelagerten Werken wie etwa John Carpenters "Das Ding aus einer anderen Welt" oder Ridley Scotts "Alien - Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt" - an die "Blutgletscher nicht heranreicht - drehte Kren vor der gewaltigen Naturkulisse der Südtiroler Alpen ein schrill-grelles wie mitunter recht spannendes Werk, in dem allerdings die Monster zu wenig zu sehen sind. Dafür müht sich Gerhard Liebmann ("Der Prediger", "Spuren des Bösen - Zauberberg", "Der Wettbewerb") im Kampf gegen Natur- wie Monstergewalten, was ihm 2014 den österreichischen Filmpreis als bester männlicher Darsteller bescherte. Klasse: Brigitte Kren, die Mutter des Regisseurs, als zupackende Ministerin.



Foto: Drop-Out Cinema