Der 61-jährige Korea-Kriegsveteran Avery Ludlow trauert um seine Frau, die bei einem Brand ums Leben kam. Seine einzige Freude ist sein Hund Red. Eigentlich sucht Avery nichts als seine Ruhe, doch die wird empfindlich gestört, als drei Jugendliche ihn beim Angeln überfallen und ohne Grund seinen Hund erschießen. Schwer getroffen von diesem Verlust, macht Avery den Schützen ausfindig und zieht dessen Vater zur Rechenschaft. Doch der wohlhabende Unternehmer Michael McCormack nimmt seinen missratenen Sohn in Schutz. Eine tödliche Spirale der Gewalt nimmt ihren Lauf ...

Nach dem populären Roman von Jack Ketch inszenierte das Regieduo Trygve Allister Diesen ("Insel der Finsternis", "Kommissar Isaksen - Gefangene Träume") und Licky McKea diese "History of Violence". Von Brian Cox in der Hauptrolle stark gespielt, erinnert der geradlinig in Szene gesetzte Psychothriller an thematisch ähnlich gelagerte Werke wie etwa den umstritteten Charles Bronson-Selbstjustiz-Thriller "Ein Mann sieht rot".

Foto: Koch