Er war schon zu Lebzeiten eine Legende: Bob Marley (1945-1981). Der Mann mit den Rasta-Locken und sein Wegbegleiter Peter Tosh (1944-1987) sind nach wie vor die Götter der Reggae-Musik. In den 60er Jahren waren sie in Marleys Gruppe "Wailers" Weggefährten, bevor sie ihre Solokarrieren starteten. Marley avancierte in den 70er Jahren zum vielseitig verwendbaren Allzwecksymbol für die jamaikanische Identität. Am 11. Mai 1981 starb Marley im Alter von nur 36 Jahren an den Folgen einer Hautkrebserkrankung. Auf seiner Beerdigung in seiner Heimatstadt Kingston auf Jamaika nahmen eine halbe Million Menschen von ihrem Idol Abschied.

Der deutsche Filmemacher Stefan Paul filmte zwei von Marleys letzten großen Konzerten, die der Ausnahmemusiker 1979 auf dem Reggae Sunsplash Festival in Jamaika und 1980 in Dortmund gab. Neben den bekanntesten Songs Marleys wie "No woman, no cry", "Get up, stand up" und "Exodus" finden sich in dem Musikfilm auch bisher unveröffentlichtes Tonmaterial sowie Aufnahmen aus Marleys Wohnort Kingston. Ein Muss für alle Marley-Fans!