Bereits im zarten Alter von 18 Jahren gelingt Françoise Quoirez (Sylvie Testud, Foto) unter dem Namen Françoise Sagan mit ihrem Erstlingsroman "Bonjour Tristesse" ein Sensationserfolg, der sie auch schnell international bekannt macht. Die junge Frau verdient so viel Geld, dass sie ein luxuriöses Leben in Glamour führen kann und dieses auch zelebriert. Damit erhitzt die Schriftstellerin allerdings konservative Gemüter...

Ähnlich wie der erfolgreiche "La vie en rose" über die Sängerin Edith Piaf geht auch diese filmische Künstlerbiographie über das literarische Wunderkind Françoise Sagan (1935-2004) vor. In Rückblenden und szenischen Episoden erzählt Regisseurin Diane Kurys einiges aus dem Leben der Literatin, die wie ein Pop-Sternchen gefeiert wurde. Auch wenn Hauptdarstellerin Sylvie Testud den ambivalenten Charakter brillant darstellt, plätschern viele Szenen vor sich hin, führen zu nichts, kulminieren im filmischen Nirvana, ohne dass es wirklich gelingen würde, den Mythos Sagan zu fassen. Wer nichts über das Leben der Autorin weiß, wird hier dennoch unterhalten.

Foto: Schwarz-Weiss (Filmagentinnen)