Als die Mutter im Sterben liegt, kehrt Guy nach 30 Jahren an den Ort seiner Kindheit zurück. Mit seiner Schwester wuchs er in einem auf einer Insel gelegenen Waisenhaus auf, das von seinen Eltern geleitet wurde. Während die Mutter mit Argusaugen über die Kinderschar wachte, führte der Vater im Kellerlabor seltsame Experimente durch. Doch Adoptionseltern kamen durch die Kopfverletzungen bei den adoptierten Kindern dem Schrecken auf die Schliche ...

In künstlerischen Schwarzweiß-Bildern erzählt Guy Maddin eine kuriose Geschichte mit vielen Horrorelementen. Dabei ist die Filmsprache durchaus ungewöhnlich, zeitweise sogar experimentell, das Albtraumhafte der Story wird eindrucksvoll unterstrichen. Auch wenn alles mit einer Erzählerin (im Original Isabella Rossellini) aus dem Off kommentiert wird, hat man den Eindruck, einen expressionistischen Stummfilm vor Augen zu haben.

Foto: Adam L. Weintraub