Am Valentinstag treffen in der kleinen aber feinen Brasserie "Romantiek" die unterschiedlichsten Menschen aufeinander. Die Besitzerin Pascaline ist ganz darauf bedacht, ihren Gästen ein romantisches Ambiente zu bieten. Manchmal allerdings gerät die Alleinerziehende nicht nur mit der aufmüpfigen Tochter, sondern auch mit dem trinkfreudigen Chefkoch Angelo aneinander. Denn der ist zudem ihr Bruder.

Als nun langsam mehr und mehr Gäste eintreffen, ist alles aufs Beste vorbereitet. Der Autoverkäufer Paul führt seine Gattin Rose aus, obwohl es zwischen den beiden offensichtlich nicht mehr optimal zu laufen scheint. Der schüchterne Walter indes hat sich auf ein Blind Date mit einer Nymphomanin eingelassen. Die gefrustete Silvia plagt sich mit Selbstmordabsichten und muss die Avancen des Kellners Lesley über sich ergehen lassen.

Dann taucht noch der einsame Frank auf. Nach 23 Jahren will er seine Ex fragen, ob sie ihn nach Buenos Aires begleitet. Die Ex aber ist die mehr als überraschte Pascaline ...

Überaus angestrengt und hölzern

Eigentlich ein nettes Kammerspiel (nahezu die gesamte Handlung spielt in und um das kleine Restaurant), entpuppt sich leider die deutsche Synchronisation als überaus angestrengt und hölzern, ja manchmal gar peinlich.

Ansonsten bietet der kleine belgische Film Einblicke in die Tiefen zwischenmenschlicher Beziehungen, entblößt oberflächliches Gehabe, tiefempfundene Liebe, ebenso wie Neid und Hass – und das alles an einem Abend.

Ähnlich wie die typischen Weihnachtsfilme auf die Festtage zugeschnitten sind, konzentriert sich dieses Werk ganz auf den Valentinstag und bietet romantische wie entblößende Episoden zum Thema Liebe.

Unterhaltsame Ensemble-Komödie

Der flämische Spielfilmdebütant Joël Vanhoebrouck bedient sich dabei nicht gerade filmischer Finessen, hat es aber verstanden, mit geringem Budget eine dennoch unterhaltsame Ensemble-Komödie zu inszenieren.