Im Slum einer westafrikanischen Großstadt haben Toussaint und Nixon, zwei rebellische junge Männer, versehentlich einen Menschen getötet. Sie fliehen in die Bronx, ein Stadtviertel, das wegen seiner sozialen Autonomie 'Ghetto' genannt wird. Das Ghetto wird von verschiedenen Gangs und ihren Chefs, den "alten Vätern", regiert. Gewalt, wilde Partys und die absolute Solidarität mit den anderen bestimmen von nun an den Alltag der beiden Jungen. Toussaint, der Ältere, stellt sich unter den Schutz des "alten Vaters" Tyson. Er unterwirft sich dem Gesetz der Bronx, das den bedingungslosen Gehorsam gegenüber den Alten vorschreibt. Gleichzeitig versucht er, diesem Milieu durch die Liebe zu der jungen Fischverkäuferin Mariam zu entfliehen...

"Bronx-Barbès" spielt in irgendeiner afrikanischen Großstadt. Die fiktive Geschichte von Eliane de Latour beruht auf realen Geschehnissen. Dem Film liegt eine Untersuchung über Straßengangs in den Städten Abidjan und San Pedro (Elfenbeinküste) zu Grunde. Er zeigt sich selbst überlassene Jugendliche, die versuchen, mit Hilfe von Drogen und Waffen ihren Traum von Selbstbestimmung zu verwirklichen. Ihre Rebellion und ihre Mythen sind vergleichbar mit denen der jungen Leute in modernen Megalopolen wie New York, Singapur, Rio oder Paris.