Seit einem schweren Autounfall leidet Claire Bennett an chronischen Schmerzen, gegen die weder Bewegungstherapien noch leichte Medikamente helfen. Sie ertränkt ihre Sorgen im Alkohol.

Auf starke Schmerzmittel angewiesen, wird Claires Einsamkeit und der damit verbundene Frust immer größer. Den lässt sie dann in der Regel auch noch an den Menschen aus, die ihr noch nahestehen. Sogar ihr Ehemann hat sie verlassen. Einzig die mexikanische Haushälterin Silvana steht noch zu ihr.

Claire nimmt widerwillig an einer Schmerz-Therapiegruppe teil und zeigt sich wenig überrascht, als sich eine der weiteren Teilnehmerin den Freitod wählt. Als Claire der Sache nachgeht, trifft sie auf den jungen Witwer Roy. Tatsächlich fassen die Beiden zögerlich Vertrauen zueinander und freunden sich an ...

Bemerkenswert aufspielende Jennifer Aniston

Eine ungewöhnliche Geschichte aus Hollywood, von Regisseur und Drehbuchautor Daniel Barnz mit einer bemerkenswert aufspielenden Jennifer Aniston inszeniert. Aniston beweist hier sogar Mut zur Hässlichkeit.

Es dauert eine Weile, bis sich der Charakter mehr und mehr verdichtet, bis einige Bilder sich als Wahnvorstellungen im Alkohol- und Medikamentenrausch herausstellen, bis klar wird, dass Claire ihr Kind verloren hat usw.

Zweifellos haben sich auch ein paar Längen eingeschlichen und wird manchmal recht abrupt geschnitten, aber dennoch wird der Zuschauer dank der starken Vorstellung der Hauptdarstellerin mit einem ungewöhnlichen, ergreifenden Schicksal konfrontiert.

Sehen Sie hier den Trailer zu "Cake":