Gerade will die Musikerin Gretta in New York ihre Musikkarriere so richtig in Gang bringen, da wird sie von ihrem langjährigen Lebenspartner Dave verlassen, weil dem ein Solo-Vertrag bei einer großen Musikfirma winkt.

Die trauernde Gretta wird dann allerdings von Dan entdeckt. Der wiederum ist als Musikproduzent in Verruf geraten, ist aber von Grettas Auftritt in einem kleinen Club im New Yorker East Village derart begeistert, dass er ihr Talent unbedingt fördern will. So wird die gemeinsame Arbeit für beide der erhoffte Neuanfang. Ihr Album entsteht nicht etwa im Studio, sondern an verschiedenen Orten New Yorks. Und tatsächlich kommen sich die beiden bei der gemeinsamen Arbeit näher und steuern auf eine Beziehung zu, die beider Leben von Grund auf ändert ...

Keira Knightley beweist Talent

Filmemacher und Drehbuchautor John Carney hatte 2006 schon mit der überschätzen Schrummel-Musical-Romanze "Once", die die Straßenmusikerszene Dublins zum Thema hatte, so manches Herz erweichen können und setzt nun dieses Erfolgsrezept gnadenlos fort.

Diesmal spielt das Ganze in New York und es geht nicht um einen Straßenmusiker und eine osteuropäische Immigrantin, sondern um ein aufstrebendes Talent und einen abgetakelten Musikproduzenten. Doch ansonsten sind die Ingredienzien deckungsgleich. Wer schon "Once" mochte, wird sich auch hier wohlfühlen, wer nicht, sollte auch dieses Werk vermeiden - auch wenn die ebenfalls überschätzte Keira Knightley hier durchaus ihr Talent als Sängerin beweist.