Am Tag stehen sie als gefeierte Musiker im Rampenlicht. Doch am Abend sieht ihr Leben ganz anders aus. Eingezwängt in überfüllte Flüchtlingslager und geplagt von traumatischen Erlebnissen hoffen sie, nicht abgeschoben zu werden. Gemeinsam mit der Band "Strom & Wasser" touren die Asylbewerber Nuri aus Dagestan, Jaques und Revelino von der Elfenbeinküste und Hosain aus Afghanistan durch Deutschland und machen auf sich und den schweren Stand von politischen Flüchtlingen im System der Bundesrepublik aufmerksam ...

In dem Dokumentarfilm lässt Regisseurin Julia Oelkers ihre Protagonisten nicht nur musikalisch zu Wort kommen. Auch die Wünsche und Sehnsüchte, aber auch die Ängste und Sorgen thematisiert sie in ihrer Arbeit. Auf erschreckend ehrliche Art führt sie den Zuschauern vor Augen, wie es ist ein Leben zu führen, in dem die Zukunft mehr als ungewiss ist. Die Dokumentation wurde mit dem DGB-Filmpreis 2013 auf dem "Internationalen Filmfest Emden-Norderney" ausgezeichnet.



Foto: Neue Visionen