September 1878: Die letzten 286 Cheyenne-Indianer, die die Reservation nach ihrer Kapitulation noch überlebt haben, brechen gezeichnet von Hunger und Kälte aus ihrem trostlosen Reservat aus. Ihr Ziel ist ihre 1800 Meilen entfernte Heimat im Yellowstone Country von Oklahoma. Doch nach Verlassen der Reservation kommt es erneut zu Kämpfen mit den Weißen. Es beginnt eine Indianer-Hatz und immer mehr Kavallerie-Truppen werden entsendet, um die Cheyenne einzufangen oder zu vernichten. Schließlich teilen sich die Verfolgten auf. Die Frauen und Kinder bleiben zurück und die Männer versuchen die Flucht nach vorn ...

In seinem letzten Western schildert Regie-Altmeister John Ford den historisch belegten tragischen Überlebenskampf der Cheyenne-Indianer. Im gelang ein Western-Klassiker über ein unrühmliches Kapitel amerikanischer Geschichte mit grandiosen Bildern und einer Starbesetzung. Ungewöhnlich: Ford bemühte sich, die Geschichte über den den Leidensweg des Cheyenne-Volkes aus Sicht der Indianer zu erzählen und bediente sich dabei deren Humor.

Foto: Warner