Im Havanna des Jahres 1948 ist der junge Jazzpianist Chico gleich hin und weg, als er in einem Nachtklub die schöne Sängerin Rita sieht. Doch gleich in der ersten Nacht kommt es zum Streit. Erst ein Musikwettbewerb führt die beiden wieder zusammen. Nach einem erneuten Streit nimmt Rita das Angebot an, nach New York zu gehen. Chico verkauft schließlich sein Klavier, um seiner Liebe in die Staaten zu folgen ...

Dem musikalischen Prinzip des Boleros folgend erzählt der Jazz-affine Regisseur Fernando Trueba ("Belle Epoque - Saison der Liebe", "Two Much - Eine Blondine zuviel", "Calle 54") hier eine wunderbare Liebesgeschichte um Eifersucht, Karriere und Verrat, die sich nahezu über ein ganzes Leben hinweg spannt. Dabei ließen es die Macher sich nicht nehmen, eine Menge fesselnder Jazz-Standards in die Handlung einfließen zu lassen. Zugegeben: die schlichte Machart des mit einem Oscar prämierten Zeichners Javier Mariscal dürfte nicht jedermanns Geschmack treffen. Dafür überzeugen Geschichte, Farben und Musik.



Foto: Kool