Vom Hasch kam sie zum Heroin. Die Sucht zwang sie auf den Strich zu gehen. Sie erlebte den Himmel und sie erlebte die Hölle: Christiane F. Schon mit vierzehn hatte sie alles durchgemacht, was die Szene zu bieten hatte. Mit fünfzehn war sie am Ende.

Die erschütternde Lebensbeichte der Christiane F. war das Skandalbuch des Jahres 1978 und monatelang an der Spitze der Bestsellerlisten. Die Geschichte, die die Stern-Reporter Kai Hermann und Horst Rieck anhand von protokollierten Gesprächen mit der damals 15-Jährigen aufschrieben, wurde zwei Jahre später von Regisseur Uli Edel und dessen Ex-Kommilitonen Bernd Eichinger verfilmt. Das äußerst realistisch anmutende Drama mit der jungen Natja Brunckhorst machte in Deutschland und im Ausland Furore und wurde ein Welterfolg.

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