Nach dem Tod ihres geliebten Vaters bleibt Cinderella allein bei ihrer bösen Stiefmutter und deren Töchtern zurück und fristet ein einsames und karges Leben als deren Magd. Eines Tages erhält sie Besuch von einer Reisenden, nicht ahnend, dass es sich um eine gute Fee handelt. Erfreut über die Hilfsbereitschaft des Mädchens ermöglicht die Fee Cinderella die Teilnahme am königlichen Ball. Prinz Eduard verliebt sich auf der Stelle in die als Prinzessin verkleidete Cinderella. Er muss jedoch eine echte Prinzessin heiraten, um den Landesfrieden zu sichern. Die Liebe scheint hoffnungslos, wäre da nicht die gute Fee ...

Zwei Oscar-Nominierungen heimste diese prächtige Aschenputtel-Variante von Regisseur Bryan Forbes 1978 ein. Richard M. und Robert B. Sherman ("Mary Poppins") wurden sowohl für die beste Musik als auch für den besten Song ("The Slipper and the Rose Waltz") nominiert. Neben Richard Chamberlain, der in den Siebzigerjahren seine größte Erfolge feierte, ist hier die charmant aufspielende Gemma Craven als Cinderella zu bewundern. Die aus dem irischen Dublin stammende, nur 1,57 Meter Darstellerin konnte den Erfolg ihrer Rolle in der Folgezeit nicht wiederholen, denn sie spielte danach vorwiegend in TV-Serien oder in schlechten Filmen wie etwa "The Hole".

Foto: Paradine Co-Productions