Brasilien Ende des 19. Jahrhunderts. Der verarmte Bauer Francisco Manoel da Silva wird auf einer Zuckerplantage als Aufseher über die schwarzen Sklaven angestellt. Francisco, der sich "Cobra Verde" nennen lässt, macht sich schnell unbeliebt, weil er unter anderem nacheinander die drei Töchter des Plantagenbesitzers schwängert. Um ihn loszuwerden, schickt dieser ihn mit dem Auftrag nach Afrika, den Sklavenhandel nach Südamerika wieder zu beleben. Entgegen allen Erwartungen gelingt es Cobra Verde, das Vertrauen des gefährlichen und tyrannischen Königs von Dahomey zu gewinnen. Er berät ihn schließlich sogar beim Sklavenhandel mit Brasilien. Doch die Beziehungen zwischen den beiden Männern verschlechtern sich. Der König lässt Cobra Verde ins Gefängnis werfen...

Werner Herzogs Film entstand nach Motiven von Bruce Chatwins Roman "Der Vizekönig von Quidah". Dies war nach "Aguirre, der Zorn Gottes" (1972), "Nosferatu - Phantom der Nacht" (1978), "Woyzeck" (1978) und "Fitzcarraldo" (1981) die fünfte gemeinsame Arbeit von Werner Herzog und Klaus Kinski. Es war leider auch die schlechteste.