Vor grauer, arachischer Vorzeit: Im dem "Cimmerien" genannten Land überfällt der brutale Thulsa Doom mit seiner mörderischen Horde ein Dorf. Dessen Bewohner werden ohne Gnade niedergemetzelt und die Kinder werden als Sklaven mitgenommen. Doch einer überlebt das Massaker: Conan. 15 Jahre später will er blutige Rache üben. Mit seinem schmucken Schwert aus Atlantis macht sich Conan auf die Suche nach Thulsa Doom. Ihm zur Seite: der findige Dieb Subotai...

Dieser martialische Streifen entpuppt sich als sehr gutes (ab und zu überbrutales) Fantasy-Spektakel über einen Barbaren aus düsteren Vorzeiten. Die Ideologie vom kräftigen Übermenschen ist zwar verwerflich, der Unterhaltungswert aber dennoch hoch. Dieser Film ist wesentlich dunkler und spannender inszeniert als der eher klägliche Nachfolger "Conan, der Zerstörer". Am Drehbuch schrieb neben dem als konservativ-rechts verschrieenen Regisseur Milius übrigens Oliver Stone mit. Für Arnold Schwarzenegger bedeutete die Rolle des Conan den internationalen Durchbruch. 2011 entstand ein Conan, das allerdings in keiner Weise an die Qualität des Originals heranreicht.

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