An der Börse schnell zu Reichtum gekommen, erweist sich Eric Packer als Yuppie der übelsten Sorte. Doch offenbar hat sich der gewissenlose und zynische Neureiche gnadenlos verspekuliert. Das ändert nichts an der Tatsache, dass er in seiner Stretch-Limo – eigentlich nur unterwegs zu einem Frisiertermin - Hof hält, Sex hat und weitere riskante Termingeschäfte tätigt. Doch offenbar hat es ein durch ihn in den Ruin Getriebener auf sein Leben abgesehen ...

Was ein fieses Abbild der New Yorker Brooker-Szene hätte werden können, entpuppt sich leider als größtenteils langweiliges Geplänkel über eine mondäne, dem Untergang geweihte Scheinwelt. Immerhin gibt es ein paar kluge Sprüche, die aber im eintönigen Einerlei untergehen. Hier bringt Cronenberg einen wahren Spruch, der leider auch für diesen Film gilt: "Die Kunst hat ihre narrative Qualität verloren. Sie führt nur noch Selbstgespräche!"



Foto: Falcom/Caitlin Cronenberg