Rocky (Sylvester Stallone) ist zurück! Doch diesmal steigt er nicht selbst in den Ring - er bildet aus. Obwohl er sich bereits vor Jahren aus dem Geschäft zurückgezogen hat, hat er seine Leidenschaft zum Boxsport nicht vergessen. Daran wird er erinnert, als eines Tages der junge Adonis Johnson (Michael B. Jordan) vor ihm steht.

Bislang zeigte dieser sein Talent in illegalen Kämpfen, doch das genügt ihm nicht. Daher spürte er Rocky auf, der einst als Neuling in einem legendär gewordenen Kampf gegen Adonis' Vater Apollo Creed antrat. Adonis, der seinen Vater nie kennenlernte, kann Rocky mit seiner Kraft und Entschlossenheit überzeugen.

Gemeinsam machen sie sich an die Arbeit, denn Adonis fordert den amtierenden Boxmeister "Pretty" Ricky Conlan (Tony Bellew) heraus.

Ambitionierter Neuling mit viel Power

Der Altmeister Stallone gibt, wie bereits im fünften "Rocky"-Teil, den Trainer. Der Film galt im Konsens der Kritiker 1990 allerdings als unbefriedigende Fortsetzung einer hochgelobten Reihe.

Nun überzeugt "Creed" aus der Feder von Regisseur Ryan Coogler und Aaron Convington hingegen gleich doppelt: Zum einen steht nicht Stallone selbst im Mittelpunkt, wie es der Titel bereits verheißt, sondern Michael B. Jordan. Stallone beweist sich einmal mehr als Charakterdarsteller, steht jedoch neben dem kraftstrotzenden, energiegeladenen Jordan deutlich im Hintergrund.

So entsteht - wie schon in "Rocky I" verbunden mit einer Liebesgeschichte, in der diesmal Johnson seine weiche Seite präsentiert - ein kurzweiliges, bewegendes Porträt.

Sehen Sie hier den Trailer zu "Creed - Rocky's Legacy":