USA 1969: Die Geschichte der alleinerziehenden Mutter Tracy Cross, die sich in Key West mit ihrem Sohn Chris eher schlecht als recht durchs Leben schlägt. Von ihrem versoffenen Mann hat sie sich getrennt und um zumindest halbwegs über die Runden zu kommen, arbeitet Tracy in einer Oben-ohne-Bar als Tänzerin. Als sie eines Tages Joe kennenlernt, der sich sofort für sie interessiert, reagiert Chris äußerst unwillig und kommt durch Zufall mit Drogen in Kontakt. Schon bald eskaliert die Situation...

Regisseure zeichnete als Kameramann für die brillanten Bilder von Filmen wie "Local Hero", "Killing Fields - Schreiendes Land" und "Mission" verantwortlich, bevor er 1988 mit dem Drama "Zwei Welten" sein Regiedebüt gab. "Criss Cross - Überleben in Key West" ist seine zweite Regiearbeit, ein stimmiges Porträt einer am Rande der Gesellschaft lebenden Kleinstfamilie in den ausgehenden Sechzigerjahren der von Vietnamkrieg und Bürgerechtsbewegung geprägten amerikanischen Gesellschaft. Nach dem Jugenddrama "Probezeit" (1994) legte er mit "Der Zorn des Jägers" 1998 eine weitere ausgezeichnete Regiearbeit vor.