Als 13-Jähriger Junge galt Bruce Garrett als großes Wunderkind der britischen Salsa-Szene. Dumm nur, dass er vor einem großen Auftritt in seinem Paillettenhemd von einer Jugend-Gang verspottet und derbe verprügelt wird. Für ihn Grund genug, das Handtuch zu werfen und mit dem Tanzen aufzuhören. Ein Vierteljahrhundert später arbeitet der mittlerweile recht fett gewordene Bruce wie viele andere in einer Maschinenbaufirma und führt ein eher ödes Dasein. Da ändert sich, als er mit Julia eine reizende neue Chefin bekommt. Auf die ist aber auch sein Kollege Drew scharf, der sich für einen unwiderstehlichen Womanizer hält. Bruce gibt sich zunächst chancelos geschlagen, bis er zufällig entdeckt, dass Julia Salsa-Tanzstunden nimmt. Von der heimlichen Liebe angespornt, versucht nun Bruce trotz der Pfunde zuviel auf den Hüften, diese wieder zu schwingen. Seine alte Tanz-Leidenschaft ist rasch wieder geweckt ...

Zugegeben: Ohne seinen Dauerpartner und Ex-WG-Mitbewohner Simon Pegg (er hat hier ein witziges Cameo) ist Schauspieler und Drehbuchautor Nick Frost auch nur die Hälfte wert. Er bemüht sich hier zwar nach Kräften und zeigt immerhin ein paar gekonnte Tanzeinlagen (der geschickte Schnitt kaschiert Schlimmeres), tritt aber oft auf der Stelle, ergeht sich ab und an in Peinlichkeiten und hat mit einigen Pointen Timing-Probleme. Die feurige Musik hindert immerhin das Einschlafen!



Foto: StudioCanal