Im Amerika der Sechzigerjahre flüchtet sich die alleinerziehende Immigrantin Selma in die Welt von Filmmusicals. Obwohl sie merh und mehr erblindet, schuftet sie in einer Fabrik nur, um Geld für eine Augenoperation ihres Sohnes zusammenzubekommen. Doch als ihr Erspartes vom netten Nachbarn geklaut wird, dreht Selma durch ...

Ein Film, der wie kein anderer das Publikum polarisiert: Man kann ihn nur lieben oder hassen. Was für die einen ein bewegendes Drama mit Musical-Elementen ist, ist für andere nerviges Kunstgewerbe mit Wackel-Kamera, ständig abgeschnittenen Köpfen und tragischen Figuren, die einen kaum interessieren. Das Ganze ist gewöhnungsbedürftig modern im Stile der Dogma-Filme inszeniert. Das Werk erhielt viele Preise, wie etwa die Goldene Palme von Cannes. Die isländische Pop-Ikone Björk, die auch einige Songs beisteuerte, wurde als beste Hauptdarstellerin gekürt.

Foto: Highlight (Constantin)