Nach seiner Ausfahrt aus La Rochelle im Kriegsjahr 1941 gerät das deutsche Unterseeboot U 96 im Atlantik zwar in einen Sturm, doch wirklich gefährlich wird erst der Angriff auf einen englischen Geleitzug. Um den feindlichen Wasserbomben zu entfliehen, muss der «Alte» , wie alle den Kapitän nennen, weit unter die erlaubte Tiefe abtauchen, und keiner weiss, ob das Schiff den Wasserdruck aushalten wird. Als man sich bereits wieder auf der Heimfahrt wähnt, wird das Boot ins Mittelmeer beordert. Das heisst, es muss die schwer bewachte Meerenge von Gibraltar durchqueren. Dort wird es tatsächlich von einem englischen Flugzeug angegriffen und stark beschädigt. Nur ein Riff rettet das leckgeschlagene Boot vor dem Versinken, aber nun liegt die U 96 havariert in 300 Metern Tiefe, und die Luftvorräte gehen langsam zu Ende. Mit übermenschlichen Anstrengungen gelingt es der Mannschaft, das Boot wieder flott zu bekommen. Während die Filmkritik mit der Filmfassung von «Das Boot» gelegentlich hart ins Gericht ging und Regisseur Wolfgang Petersen vorwarf, mit all dem Spektakel und technischen Aufwand die Antikriegsbotschaft zu übertönen, war das Publikum gerade von den perfekten Effekten «made in Germany» begeistert. Tatsächlich gelingt es Petersen, die klaustrophobe Enge der U-Boote mit ihrer zermürbenden Wirkung auf die Menschen hautnah wiederzugeben. Ausgezeichnet sind auch die Darsteller; dem markanten Jürgen Prochnow gelang als der «Alte» der internationale Durchbruch und der Sprung nach Hollywood. Im US-Business konnte sich in der Folge auch Wolfgang Petersen mit Werken wie «Air Force One» oder «Troy» durchsetzen.