Der junge Schwarze Greg Yance ist Mitglied der "Vice Lords Gang", einer Bande von jugendlichen Dealern. Eines Tages wird er mit Drogen erwischt. Er soll für fünf Jahre ins Gefängnis oder in ein sogenanntes "boot camp", eine Art Besserungsanstalt für straffällige Jugendliche. Dort werden die Jungen mit brutaler militärischer Strenge einer gnadenlosen Resozialisierung unterzogen. Greg Yance erfährt am eigenen Leib, wie hart und brutal die Straffälligen zu besseren Menschen erzogen werden sollen. Viele der Absolventen werden rückfällig, aber Greg schafft es. Als geläuterter junger Mann kehrt er nach Monaten wieder in die reale Welt zurück...

Die authentische Geschichte schildert schonungslos die Zustände in den so genannten "boot camps", die in den USA sehr umstritten sind. Der Regisseur gewährt Einblicke in diese Anstalten und beleuchtet die dunkle und depressive Welt der Schwarzen in Amerika. Regiedebütant Charles Dutton weiß, wovon er spricht: Im Alter von zwölf Jahren verließ Dutton die Schule, trieib sich auf der Straße herum und erhielt den Spitznamen "Roc" - für die auf den Straßen ausgeführten "rock fights", Schneeball-Schlachten, nur mit Steinen. Mit 17 Jahren musste er wegen Totschlags für zwei Jahre ins Gefängnis, anschließend noch einmal wegen illegalen Waffenbesitzes. Weil er einen Gefängniswärter tätlich angriff, verbrachte Dutton schließlich sieben Jahre hinter Gittern. Dutton ist ein Allroundtalent: Schauspieler, Produzent und Regisseur. Seine Vorliebe für die dramatische Kunst entdeckt er im Gefängnis, als er in einer Theater- Gruppe mitspielt. Nachdem er entlassen wurde, studierte er Theater und wurde in der Yale School of Drama aufgenommen. Im Kino war Dutton u.a. in "Cookie's Fortune" von Robert Altman und "Crocodile Dundee II" zu sehen. Sein neues Filmprojekt als Schauspieler: "Eye see you" an der Seite von Sylvester Stallone.