Im Jahr 1928 glaubt der Boxer James Braddock fest an den Weltmeisterschaftstitel im Schwergewicht. So führt er mit seiner Familie ein Leben, dass seine derzeitigen finanziellen Mittel maßlos überschreitet. Als dann auch noch die Große Depression einsetzt, bleibt den Braddocks gar nichts mehr. Im Gegenteil: Nach verletzungsbedingtem Boxlizenzentzug versucht sich Jim als Hafenarbeiter ­ bis ihm sein ehemaliger Manager wieder in den Ring verhilft...

Mit diesem Boxerfilm begibt sich Regisseur Ron Howard auf die Spuren von Klassikern wie "Rocky", "Wie ein wilder Stier" oder gar "Million Dollar Baby". Doch seine typische Underdog-Geschichte ist trotz eines hervorragend aufspielenden Russell Crowe am Ende zu pathetisch geworden. So trieft aus diesem Hohelied auf die Kraft der Working Class fast schon der Schmalz. Etwas mehr Distanz zu seiner Hauptfigur hätte dem Werk gut getan.

Foto: Buena Vista