Der Bildhauer Ivan Igor ist stolz auf das Lob, das ein berühmter Kunsthistoriker seinen Nachbildungen historischer Persönlichkeiten in Wachs zollt. Umso härter trifft es ihn, als die wächsernen Figuren in London durch ein Feuer zerstört werden, das ein Versicherungsbetrüger gelegt hat. Zwölf Jahre später kann Igor, der bei dem Brand in London schwere Verletzungen davongetragen hat und seitdem an den Rollstuhl gefesselt ist, in New York sein neu entstandenes Wachsfigurenkabinett zur Schau stellen. Das Publikum staunt, wie lebensecht die Nachbildungen Marats, Napoleons und Peters des Großen wirken. Florence Dempsey, eine fixe Zeitungsreporterin, macht allerdings eine Entdeckung, die unter dramatischen Umständen das schaurige Geheimnis des Wachsfigurenkabinetts zutage fördert...

Die frühe Technicolor-Produktion nach einer Story von Charles Belden überrascht durch ihre geschickt eingesetzten farbdramaturgischen Effekte. Darüber hinaus gilt der brillante Klassiker als der erste "moderne Horrorfilm", weil der Film die New Yorker Realität der dreißiger Jahre einbezieht und in einen wirkungsvollen Kontrast zu seiner melodramatischen Unheimlichkeit setzt. Dass er streckenweise als Kriminalfilm angelegt ist, erhöht noch die Spannung. "Casablanca"-Regisseur Michael Curtiz filmte ein Jahr zu vor mit ähnlicher Crew bereits den Horrorfilm "Doctor X".