Auf Schloss Glandier ereignen sich mysteriöse Dinge. Auf Mathilde, die schöne Tochter des anerkannten Professors Stangerson, wird ein Mordversuch ausgeübt. Doch wie kam der Täter in ein Schloss, das Tag und Nacht bewacht wird? Und noch mysteriöser: Wie konnte er aus dem gelben Zimmer fliehen, in dem Mathilde sich eingeschlossen hatte? Außerdem scheinen in dieser Geschichte fast alle Beteiligten etwas zu verheimlichen ...

1910 gelang dem französischen Journalisten und Autor Gaston Leroux mit "Das Phantom der Oper" ein Meilenstein der Horror-Literatur, der ihm Jahrzehnte später zu Weltruhm verhelfen sollte. Bereits drei Jahre zuvor erschien sein Roman "Das Geheimnis des gelben Zimmers", ein Klassiker der französischen Kriminalliteratur. Bereits vielfach verfilmt, wagte der französische Regisseur Bruno Podalydès nach seinem eigenen Drehbuch diese rätselhafte wie packende Neuverfilmung. Wie schon in seinem Kinodebüt, der erfrischenden Komödie "Dieu seul me voit", arbeitete Podalydès hier erneut mit seinem Bruder Denis zusammen, der in die Rolle des jungen Reporters Joseph Rouletabille schlüpfte.

Foto: arte France