Die 35-jährige Verlagslektorin Alice Vernon ist alleinerziehende Mutter. Als sie mit ihrem zehnjährigen Sohn nach der Scheidung von Paris in eine Kleinstadt nahe der Kanalküste zieht, ist das für ihren Sohn Lucas nach der Trennung von seinem Vater eine zusätzliche Belastung. Eines Tages kommt ihr Sohn nicht in die Schule. Er ist spurlos verschwunden. Der Kreis der Verdächtigen wird für die ermittelnde Polizistin immer größer. Für die Mutter reduziert sich ihr Leben auf eine einzige Frage: Ist der Junge noch am Leben?

Schon Laurent Carcélès Thriller "Flucht durch Nizza" fiel durch einen betulichen Start auf. So auch dieses Genrewerk, das von den beiden weiblichen Hauptdarstellerinnen zwar durchweg gut gespielt ist, aber doch deutlich an Längen und der hölzernen Synchronisation leidet.

Foto: MDR/BR/France 3/Moleux