Das Leben des nordfranzösischen Sanitärfabrikanten Francis ist in jeder Hinsicht gescheitert: Er hat Ärger mit der Steuer, einem Streik, seiner zickigen Gattin Nicole und seiner verwöhnten, putenhaften Tochter. Als er in einer TV-Vermisstensendung ein ihm verblüffend ähnliches Konterfei sieht, quartiert sich Francis in Südfrankreich bei der lebensfrohen Bäuerin Dolores als deren vor 25 Jahren verschollener Mann ein. Sein bester Freund Gérard tröstet indes Nicole. Francis genießt das Landleben in vollen Zügen, doch als er in Dolores' Stall Gold und Waffen entdeckt, wird er skeptisch...

Regisseur Etienne Chatiliez erweist sich mit dieser bissig inszenierten Gesellschaftssatire nach "Das Leben ist ein langer ruhiger Fluss" wieder als Chronist des Alltäglichen. Mit seinem genauen Blick beschreibt er hier treffsicher das soziale und psychologische Nord-Süd-Gefälle seines Landes. Chatiliez schuf eine wirklich komische Provinzkomödie mit witzigen Dialogen und brillanten Darstellern.