Die junge Kathy ist vom Pech verfolgt. Sie ergeht sich in selbstzerstörerischen Alkoholexzessen. Dabei hat sie wohl ein Schreiben übersehen, in der sie zur Zahlung von 500 Dollar aufgefordert wird. Da sie dieser Forderung nicht nachkommt, wird ihr vom Vater geerbtes Strandhaus enteignet. Der aus dem Iran geflohene Massoud Amir Behrani ersteigert mit seinen letzten finanziellen Mitteln für seine Familie Kathys Haus. Doch Kathy will ihren Besitz nicht so schnell verloren geben. Sie beginnt einen folgenschweren juristischen Streit, bei der ihr bald auch illegale Mittel recht sind ...

Von der seltsamen Prämisse, dass einem wegen 500 Dollar Steuerschulden ein Haus enteignet wird, einmal abgesehen, inszenierte Vadim Perelman mit diesem Drama - sein Debüt als Autor, Regisseur und Produzent – ein brillantes Kammerspiel. Dank der großartigen Hauptdarsteller erstellt Perelman eindrucksvolle psychologische Profile, seziert die Schattenseiten des amerikanischen Traums und demonstriert, wie wichtig das Streitobjekt für die Zukunft beider Widersacher ist.

Foto: ZDF/Bruce Birmelin