Ein junges Mädchen reißt von zu Hause aus und landet auf einen Jahrmarkt, wo sie einen gefährlichen Job annimmt: Als Amazone springt sie mit einem Pferd von hoch oben ins Wasser. Das geht eines Tages schief: Doch auch als sie nach einem Unfall erblindet, gibt sie nicht auf.

Mädels und Pferde sind eine Kombination, die im Jugendkino immer ziehen. Auch sonst verlassen sich die Zutaten auf Altbewährtes: Mit Sentiment, Pathos und Emotionen wird nicht gespart. Interessant ist das wohl in erster Linie für junge Mädchen, die sich mit der Hauptfigur identifizieren können. Dies war eine der ersten Rollen für die reizende Gabrielle Anwar ("Das Leben nach dem Tod in Denver"), die Mitte der 90er Jahre den Sprung zum Star zu schaffen schien, dann aber - aus nicht ganz nachvollziehbaren Gründen - jäh abstürzte. Regisseur Steve Miner ist ein zweitrangiger Mann, der mit zwei Filmen der "Freitag, der 13."-Slasherreihe begann, später auf belanglose Komödien wie "Soul Man" (1988), "Forever Young" (1992) oder "Daddy Cool" (1994) umsattelte und zuletzt mit "Halloween H20" wieder in der Horrorwelle mitzuschwimmen versuchte (ohne Erfolg freilich).