Der 35-jährige Tristan blickt zurück auf seine Teenager-Jahre, die Zeit seiner ersten Liebe und das Leben in der Clique. Mit 15 meint er, dass es an der Zeit sei, das andere Geschlecht einmal näher kennen zu lernen. Dabei hat der eher schmächtige Kerl freilich eher schlechte Karten. Trotzdem versucht er es mit unermüdlichem Eifer immer und immer wieder. Doch die Jungs in seiner Klasse schnappen ihm die Beute stets vor der Nase weg. Am Ende hilft ihm der Zufall...

Die mal heitere, mal tragische Jugendgeschichte von Kai Wessel ("Hat er Arbeit?") begibt sich nicht auf das Niveau üblicher Teenie-Klamotten, die mehr auf Körperflüssigkeitshumor setzen. Zwar ist manches innerhalb der Clique ein wenig zu sehr auf Harmonie getrimmt, und auch die Personen sind erkennbar nach Baukastenprinzip zusammengestellt (die lange Brillenschlange, der lustige Dicke, der Schönling usw.). Dafür nehmen Drehbuch und Regie ihr Publikum ernst und behandeln die Pubertätsprobleme und -problemchen überwiegend behutsam. Formal kommt der Film allerdings nicht über solides TV-Niveau hinaus.