Bei Ausgrabungen in Israel findet der Archäologiestudent Steffen neben einem 2000 Jahre alten Skelett die Gebrauchsanweisung für eine – noch nicht existierende – Videokamera. Er zählt eins und eins zusammen und hat schnell eine recht absurde Vermutung: Der Tote, so glaubt Steffen, war ein Zeitreisender, der eventl. Jesus Christus mit der Kamera gefilmt hat. Gemeinsam mit seiner Kollegin Sharon startet er eine Suche nach der fehlenden Videokassette und nach Beweisen seiner Theorie …

Trotz der ziemlich abgedrehten Idee nach dem 1998 erschienenen gleichnamigen Roman von Andreas Eschbach inszenierte Sebastian Niemann eine packende Abenteuer-Story, die allerdings überlang und zu blutrünstig daherkommt. Hauptdarsteller Matthias Koeberlin gibt zwar sein bestes, hat aber trotzdem Schwierigkeiten, die Sympathien auf sich zu ziehen. Die braucht Naike Rivelli, die Tochter von Ornella Muti, sich in der Rolle von Koeberlins Kollegin gar nicht erst zu erobern.