1458 – Papst Calixus III. liegt im Sterben. Jetzt muss in Rom ein Nachfolger gewählt werden. Und so versammeln sich die 18 mächtigsten Kirchenmänner zum Konklave, um einen neuen Papst zu wählen. Unter den Kardinälen, die den christlichen Herrscher der Welt bestimmen, ist auch Rodrigo Borgia, der 27-jährige Neffe von Calixus, der zur ebenso einflussreichen wie verhassten spanischen Familie Borgia gehörte. Während in der Stadt das Morden an den Spaniern beginnt, entscheidet die Wahl des neuen Papstes auch über das Schicksal der Borgia-Familie. Es beginnt ein mörderisches Intrigenspiel um Macht, Religion und die Zukunft der Borgia-Dynastie in den geheimen Räumen des Vatikans...

Regisseur Christoph Schrewe, sonst für eher leichte Unterhaltung wie "Verliebte Jungs", "Die Nacht, in der ganz ehrlich überhaupt niemand Sex hatte" und "War ich gut?" bekannt, drehte basierend auf dem Tagebuch des Kardinals Aeneas Sylvius Picccolomini, später Papst Pius II. (1405-1464), dieses kammerspielartige Drama, in dem sich alles um die Ränkespiele bei der Wahl des neuen Papstes dreht. Allerdings leidet das Werk an den nur schemenhaft gezeichneten Charakteren, die an keiner Stelle vertieft werden und an den allzu deutlichen Computereffekten, die besonders bei den Massenszenen und den historischen Räumen unangenehm auffallen. Da können auch die durchaus akzeptablen Schauspielerleistungen nicht viel retten.

Foto: Novalpool Pictures