Goddard Bolt schwimmt im Geld und liebt nichts mehr als dessen Vermehrung. Deshalb hat er keine Skrupel, für Geld alles zu tun, wenn nötig auch auf Kosten seiner Mitbürger. Als Bolt ein neues Projekt anschieben will - ein abgewracktes Slumgebiet soll durch ein ultramodernes Bauvorhaben ersetzt werden, muss er sich jedoch auf ein gewagtes Spiel einlassen, da er nur die Hälfte des Grundstücks sein Eigen nennen darf: Er soll in dem Viertel 30 Tage ohne Geld und Kreditkarten auskommen...

Regisseur Mel Brooks hat den Film ganz auf den Hauptdarsteller Mel Brooks zugeschnitten. Als widerlicher Finanzhai muss er bald feststellen, dass er für seine Mitmenschen nur seines Geldes wegen erträglich ist. Diese Botschaft bringt Mel Brooks nicht ohne sentimentale Verzeichnungen rüber: Allzu harmonisch, liebenswert und nett ist das Pennerleben. Überflüssig ist da auch eine lahme Musicaleinlage. Doch die Gagdichte von "Das Leben stinkt" bleibt allemal hoch genug, zumal der Film Brooks offenbar viel Spaß gemacht hat.

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