Auf der Suche nach einem verloren geglaubten Lied kommt die Sängerin Urna in die Äußere Mongolei zurück. Da ihre Großmutter während der chinesischen Kulturrevolution eine Geige zerstören musste, auf deren Hals das uralte Lied "Die zwei Pferde des Dschingis Khan" eingraviert war, will man nun mit den noch verbliebenen Teilen die Geige wieder rekonstruieren – dies hat Urna ihrer Großmutter schließlich versprochen. Doch das ist leichter gesagt als getan, denn offenbar kennt keiner mehr die alte Weise ...

Wie schon bei ihren Werken "Die Geschichte vom weinenden Kamel" und "Die Höhle des gelben Hundes" verbindet Byambasuren Davaa, die in München studiert hat, dokumentarische Bilder ihres Heimatlandes mit einer Spielhandlung. Wie kaum einer anderen gelingt es ihr dabei, mit teilweise atemberaubenden Bilder die Seele ihrer Heimat einzufangen.

[yt,0447fHzzlR0: Trailer "Das Lied von den zwei Pferden"]

Foto: Polyband